Tag 36 – Dein Lieblingssong eines deutschen Künstlers

Heut haben wir alles da von natural bis nuklear rüsten sie auf haben sie Mut bevors der Nachbar tut

Bei deutschen Künstler muss ich irgendwie immer als erstes an Silbermond denken. Eine wirklich tolle Band mit einer hervorragenden Frontfrau, die über Jahre hinweg richtig gute Konzerte gegeben und hörenswerte Platten gemacht haben. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass das mediale Bild dieser Band ein wenig verzerrt ist. Wer noch nie eine Silbermond-Platte gehört hat, denkt nämlich in erster Linie an eine “Kuschelband” mit Hits wie Durch Die Nacht, Symphonie oder Das Beste. Dabei gehören diese Songs, meiner Meinung nach, eher der Kategorie “mäßig” an. Was Frontfrau Stefanie und ihren Jungs viel besser liegt sind die rockigeren Stücke. Continue reading »


Tag 35 – Ein Song der dich an deinen besten Freund erinnert

Mir wurde mal vorgeworfen, dass  ich eine sehr altmodische Vorstellung von Freundschaft hätte, deswegen kenne ich zwar viele Menschen, würde aber nur die wenigsten davon als wahren Freund bezeichnen. Es gibt schon einige Menschen in meinem Leben,  die ich sehr schätze, aber einen wahren Freund zeichnet für mich viel mehr aus. Ihm würde ich mein Leben anvertrauen. Deswegen kann ich sagen, dass ich höchstens eine handvoll wahrer Freunde habe. Continue reading »


Tag 34 – Ein Song den du dir nicht überhören kannst

All I know is I’ve been sitting with this fire and it burns inside

Den Song habe ich gefühlt eine Million Mal und mehr gehört, aber ich habe ihn noch immer nicht über. Und warum gerade dieser Song? Ich habe keine Ahnung und es gibt keine Geschichte dazu. Das war so, ist so und wird wohl auch noch eine Weile so bleiben. Das Video finde allerdings nicht so toll, ist eben typisch Michael Gray, aber man kann sich beim hören ja einfach das Bild von 29 Days To Destination angucken :-)

Michael Gray feat. Shelly Poole – Borderline

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Als Bonus gibt es heute noch Shellys Solo Track von Borderline, den habe ich gerade bei yt gefunden und finde ihn ganz toll <3

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ha4REb77gLo&feature=related]


Tag 33 – Ein Song der zu deiner Beerdigung gespielt werden soll

Don’t blame it on the sunshine don’t blame it on the moonlight | We can get down like there’s no one around we keep on rockin

Ich habe mir noch nie ernsthafte Gedanken darüber gemacht, wann, wo oder woran ich eines Tages sterben werde. Aber ich war schon auf einigen Beerdigungen und mal abgesehen vom Offensichtlichen, sind diese Veranstaltungen einfach völlig deprimierend. Ich meine, eine Beerdigung dient doch zur Verabschiedung eines geliebten Menschen und Abschiede an sich sind schon traurig genug, aber bei einem Abschied für immer muss man doch nicht auch noch eine Feierlichkeit veranstalten, bei der man sich bereits mit der Einladung schlecht fühlt. Continue reading »


Thriller

Mit welchen Erwartungen geht man in eine Show, die sich Thriller Live nennt und mit nebenstehendem Plakat beworben wird?

Meine Erwartungen waren in etwa folgende: Michaels Songs, verpackt in einer großartigen und aufwendigen Bühnenshow, mit talentierten Tänzern die seine Videos in irgendeiner Weise nachstellen und auch die dazugehörigen Tanzschritte beherrschen. Außerdem einen “Michael” um den sich das ganze Spektakel dreht.

Irgendwie so hatte ich mir das in meinem Kopf zurecht gelegt, doch nach knapp 2,5 Stunden Show war ich ziemlich ernüchtert. Die Darbietung war gut, keine Frage, aber ich bekam nicht, was ich erwartet hatte. Von einer Original-Produktion des Londoner West End hatte ich mir irgendwie mehr erhofft. Die Kostüme fand ich teilweise unpassend. Die Tänzer konnten natürlich sehr gut tanzen, dennoch sahen manche Bewegungen einfach zu abgehackt aus. Michael tanzt mit Sicherheit ab und an sehr “eckig”, aber dennoch wirkt das bei ihm nie komisch oder holprig. Die Bühnenshow an sich fand ich auch nicht so spektakulär wie erhofft. Mein persönliches Highlight war dennoch eine riesengroße Diskokugel die so genial projiziert wurde, dass man dachte, dass sie tatsächlich aus der Decke kommt (stattdessen war sie aber “nur” auf einer Leinwand).

Bühnenshow, Kostüme und Tänzer haben mich also nicht 100% überzeugt. Aber auch die Musik war gewöhnungsbedürftig. Zwar waren Band und Gesang vollständig live, aber statt einem Michael, gab es fünf: einen Rock-, einen Soul-, einen Pop-, einen weiblichen und einen jungen Michael. Rock, Pop und der junge Michael haben ja noch sehr gut ins Bild gepasst, aber der Rock-Michael? Man denke an dieser Stelle an einen Chad Kroeger (Nickelback) mit langen Haaren. Er hatte wirklich eine tolle Rockstimme, aber sie passte für mich überhaupt nicht ins musikalische Gesamtbild. Und apropos Gesamtbild, dieser Rockcharakter an sich sah einfach die gesamte Show über völlig deplaziert aus, zumal er auch noch doppelt so breit war wie der Rest des Casts.

Und der weibliche Michael? Ihre Stimme war genial, aber für mich sind Michaels Lieder nun mal vom King of Pop und nicht von der Queen of Pop, ihr versteht was ich sagen will? Außerdem musste ich bei ihrer äußeren Erscheinung ständig an eine Mischung aus Britney, Cascada und Heidi Klum denken. Und sie sah nicht nur so aus, sie hat sich auch teilweise so bewegt. Das hat mich völlig irritiert und passte irgendwie auch nicht recht in die Show.

Letztlich gab es dann bei einzelnen Liedern tatsächlich noch einen “Michael” mit Hut, Anzug und Glitzerhandschuh, der sowohl den Moonwalk, als auch andere Michael-Moves in Szene setzte. Leider machte dies aber nur einen geringen Teil der Show aus, was ich wirklich sehr schade fand. Und scheinbar ging es nicht nur mir so, denn bei eben diesen Songs merkte man dem Publikum erst an, warum sie gekommen waren. Die Zuschauer wollten keine billige Kopie ihres Idols, aber eine Illusion von Michael. Man war auf der Suche nach einer Scheinwahrheit, die einen für 2,5 Stunden vergessen ließ, dass der King nicht mehr unter uns ist. Man wollte das Gefühl haben, dass er noch immer die Bretter dieser Welt unsicher machen könnte.

Doch der Erfinder von Thriller Live, Adrian Grant, will Michael mit seiner Show (bereits seit 2006) ehren, nicht kopieren. Dieser Unterschied ist ihm wichtig. Und das ist auch gut so, den kopieren kann man Michael Jackson ohnehin nicht. Aber unter diesem Gesichtspunkt finde ich das oben gezeigte Werbeplakat einfach irreführend.

Was mich allerdings am meisten enttäuscht hat kommt jetzt. Bei einer Show die sich Thriller Live nennt erwarte ich auf jeden Fall, dass wenn der Song Thriller gespielt wird gruselige Gestalten über die Bühne kriechen und irgendwo ein umgefallener Grabstein liegt, Nebel und Dunkelheit inklusive. Stattdessen waren die Tänzer in Sportsachen gekleidet. Sportsachen? Ich meine, die Show ist “nur on Tour” und nicht fest installiert wie im Londoner West End (dort gibt es bei Thriller nämlich Zombies & Co.), aber Sportsachen? Nicht mal eine kleine Horrormaske? Bei einer Preiskategorie, weit entfernt von “preiswert”, hätte man solche Details, meiner Meinung nach, auch auf Tour irgendwie einbauen müssen.

Im Nachhinein betrachtet fehlten einfach einige Dinge die aus einer guten Show ein Gesamtpaket gemacht hätten. Und so kann ich zusammenfassend sagen, wer ohne Erwartungen zur Show geht wird nicht enttäuscht. Die Band spielt richtig gut, der Gesang ist voller Power und Gefühl zugleich. Choreografie und Bühnenshow ist bunt, abwechslungsreich und unterhaltsam. Aber wer zur Show geht um ein Stück “Michael” zu erleben wird am Ende nur mäßig befriedigt sein.

Ps. Ich habe euch mal noch eine kurze Zusammenfassung der Show rausgesucht. Allerdings ist der Trailer von 2009 und zeigt den Cast aus London (mit Zombies bei Thriller und so..), aber wenigstens bekommt ihr nun noch einen visuellen Eindruck von Thriller Live.


Tag 32 – Ein Song den du deinen Kindern vorsingst / singen würdest

Beep beep mm beep beep yeah | Wir werden Teilen was ich hab du wirst prüfen was ich sag

Offensichtlich wird die Liebe zur Musik in meiner Familie genetisch weiter vererbt, denn nichts bringt meinen Sohn mehr zum strahlen, als ein selbst gesungenes Lied. Wenn man dazu noch den Takt auf dem Tisch mitklopfen kann, umso besser. Wir singen dann ganz oft Drive My Car von den Beatles. Es war das erste Lied, dass mir damals einfiel, als mein Sohn weinend in seinem Bettchen lag und ich ihn aufmuntern wollte. Hat gut funktioniert und klappt bis heute :-)

The Beatles – Drive My Car

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Und als ich schwanger war habe ich immer dieses Lied gesungen, weil der Text einfach passt und es wunderschön ist.

Xavier Naidoo – Führ Mich Ans Licht

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Tag 31 – Ein Song bei dem du nicht still sitzen kannst

So are you ready did you eat do you have the energy are you reloaded are you able to stay on your feet

Zum heutigen Thema bleibt mir nicht viel zu schreiben, außer vielleicht, dass ich eigentlich nie still sitze. Und schon gar nicht wenn Musik läuft. Ich bin so ein Mensch der immer mit dem Kopf zur Musik wackelt, mit den Fingern rhythmisch klopft oder dem Fuß im Takt wippt. Und das kann ich sehr ausdauernd und bei verschiedenster Musik, von Rock über Pop bis hin zu elektronischen Sachen.

Und falls das nicht still sitzen aufs Tanzen bezogen ist, dann sei gesagt, ich tanze für mein Leben gern, nur leider macht das so selten jemand mit mir. Deswegen tanze ich jetzt einfach alleine, während ihr das hier lest, zu diesem Lied:

Vanessa Hudgens – Sneakernight

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A Walk In The Park

Sonntag, sonniges Wetter, Zeit für einen kleinen Spaziergang.

© britpott


Tag 30 – Der Song den du als Klingelton hast (oder gern hättest) by Schlatter

Britpott hat mich gefragt, ob ich nicht einen Gastbeitrag bei ihrem Musik Mem schreiben wollte, also schreibt heute mal nicht Sie, sondern Schlatter, das wollte ich vorausschicken, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen. Außerdem finde ich es bemerkenswert, dass sie bis jetzt so tapfer durchgehalten hat, also weiter so.

Ich werde über das Thema “Der Song den du als Klingelton hast”
schreiben und muss mich erst mal der grundlegenden
Klingeltonproblematik widmen, denn ich finde:

Lieder sind keine Klingeltöne Continue reading »


… Und Die Gitarre War Noch Warm

30 Tage des 60 Days Of Music Meme liegen bereits hinter uns. Die Hälfte ist also geschafft. Wie ich auf die Idee zu dem Mem kam wisst ihr ja bereits, aber welche Absichten stecken hinter meinen täglichen Posts?

Ich möchte:

  • meine Leser dazu bringen sich Songs anzuhören, die sie sonst nicht hören würden. Dabei ist es egal ob es daran liegt, dass sie den Interpreten nicht kennen, mit dem Musikstil bisher nicht viel anfangen konnten oder Vorurteile gegen Künstler oder Genre haben.
  • dass meine Leser Interesse an ihnen bisher unbekannten Künstlern entwickeln und selbständig nach neuer Musik suchen.
  • spannende Diskussionen zum Thema Musik anregen.
  • ältere Songs wieder ins Gedächtnis rufen und vielleicht auch eigene Erinnerungen meiner Leser dazu erwecken. Wie zum Beispiel hier passiert:

Außerdem wollte ich meinen eigenen musikalischen Horizont erweitern, denn das Recherchieren von Hintergrundinformationen finde ich immer ganz spannend. Und natürlich brauchte der Musiknerd in mir ein bißchen Auslauf :D

Ich hoffe also ihr hattet die letzten 30 Tage ebenso viel Spaß beim Lesen, wie ich beim Schreiben. Und zur Feier des Tages gibt es heute keinen Memepost von mir, sondern der Schlatter wird euch mit seinem Song und dem dazugehörigem Blogeintrag erfreuen :-)

In diesem Sinne, rock on!