OBM Leipzig Wahl 2013

Aus gegebenem Anlass…

Liebe Leipziger, bitte geht am Sonntag wählen!

Es ist eure Stadt und selbst wenn es so scheint als wenn man mit dem Akt des Wählens in diesem Land nichts verändern kann, so geht es doch hier um eine wesentlich kleinere, aber dennoch nicht unwichtigere Wahl. In dem jeder seine Stimme für seinen persönlichen Favoriten als Oberbürgermeister abgibt können wir sehr wohl etwas in Leipzig verändern.

Und wenn ihr euch eigentlich nicht für Politik interessiert und auch überhaupt keine Ahnung habt wenn ihr wählen sollt, so wie ich, dann fragt jemanden dem ihr vertraut und der ein bisschen Ahnung hat. Lasst euch die wichtigsten Dinge kurz erklären und stellt euch nicht hin und tut so, als ob euch das alles nichts angeht. Ein kleines Kreuz tut keinem weh!


Eine Viertel-Liebeserklärung

“Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, Happy Birthday lieber leipzig-leben.de Blog, Happy Birthday to you!”

Zum 1-jährigen bestehen ihres Blogs leipzig-leben.de veranstaltet Adelina eine Blog-Parade in der sie die Leipziger Blogger fragt, welcher Ort in Leipzig denn unser Lieblingsort ist. Klar, dass ich dazu auch etwas schreiben wollte. (Vielen Dank für die Einladung Adelina! ♥)

Mein Lieblingsort in Leipzig ist gleich ein ganzer Stadtteil: Schleußig.

Ich liebe es die Könneritzstraße entlang zu laufen, denn hier ist immer etwas los. Oft hangele ich mich von Bäcker zu Bäcker und futtere mich durch deren Kuchenangebot. Ich liebe das Keks-Eis vom Eis an der Kö oder das Mango-Ingwer-Eis vom Bioeisladen Tonis. Ich liebe es, dass die gesamte Könneritzstraße immer voller Kinderlachen (und ab und zu auch voller Kinderschreie) ist. Manchmal spaziere ich nur hier entlang um die vielen Menschen bei Ihrem Treiben zu beobachten. Ich liebe es wenn die Schüler der International School Schulschluss haben und sich auf der Straße in ihren Heimatsprachen unterhalten.

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Ich liebe die Auswahl an Imbissangeboten und die vielen kleinen individuellen Läden.

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Ich liebe es, dass ich all die Geschäfte die ich im Alltag brauche schnell zu Fuß erreichen kann (Kaufhallen, Postamt, Sparkasse, Ärzte, etc.). Ich liebe es, dass ich drei Spielplätze zur Auswahl habe, die ich ebenfalls alle recht schnell zu Fuß erreichen kann. Ich liebe es, dass hier genug Busse und Bahnen fahren, wenn man doch mal etwas weiter wegfahren muss.

Und sollte mir das Gewimmel der Hauptstraße einmal auf die Nerven gehen, dann laufe ich nur eine Parallelstraße weiter und bin direkt im Clara-Zetkin-Park. Ich liebe den kleinen Parkweg, der an den Hinterhäusern der Könneritzstraße vorbei geht. Ich spaziere ihn oft entlang und staune immer wieder wie schön die Häuser saniert wurden und stelle mir vor, wer wohl hinter den liebevoll dekorierten Fenstern wohnt. Ich liebe es, dass die meisten Seitenstraßen schlecht gepflastert sind, denn dadurch sind die Autofahrer gezwungen langsam und vorsichtig zu fahren. Ich liebe die alten Fabrikgebäude, die hier vermehrt noch stehen und heute als Wohn- und Geschäftshäuser genutzt werden.

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Einer der schönsten Plätze in Schleußig ist auf jeden Fall eine Mauer mit einem Fenster darin, durch das man auf den Kanal schauen kann. Die Wohnhäuser hinter der Mauer haben einen eigenen Zugang zum Wasser und so schwimmen in diesem Arm des Kanals viele kleine Ruderboote.

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Auch die Entenbrücke, die Schleußig mit Plagwitz verbindet ist immer wieder ein Highlight, besonders nachmittags wenn sich hier Scharen von Kindern versammeln und gemeinsam Enten und Nutrias füttern.

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Ich habe viele Jahre in Großzschocher, Knauthain und im Waldstraßenviertel gewohnt, aber niemals habe ich mich so dazugehörig, so wohl, wie in Schleußig gefühlt. Dabei war es nicht einfach hier her zu ziehen, da die Ansprüche der Vermieter an Mietinteressenten auffällig gestiegen sind. Doch nach zehn Monaten auf der Suche nach der „perfekten Wohnung“ sind wir endlich fündig geworden und angekommen. Die Menschen hier sind so freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen, dass wir uns sofort zu Hause gefühlt haben. Hier wir das Wort HausGEMEINSCHAFT wirklich gelebt, wie ich es noch nie irgendwo anders erlebt habe. Und da in Schleußig vor allem Familien und Studenten wohnen beschwert sich auch niemand über spielende und manchmal eben auch laute Kinder. Ich glaube, dass es als junge Familie keinen besseren Stadtteil in Leipzig zum leben gibt als Schleußig. Und mit diesem Gefühl scheine ich nicht allein zu sein.

Am zufriedensten sind die Bürger im Zentrum-Nordwest und im Waldstraßenviertel (91 Prozent). Knapp dahinter folgen Knautkleeberg-Knauthain (80) und Schleußig (79).

(Kommunale Bürgerumfrage 2011)


So macht Kino.. äh.. Spass?!

Am Wochenende kam ich in den seltenen Genuss eines Kinobesuches. Mit Erschrecken musste ich nämlich feststellen, dass mein letzter Kinobesuch gut 1,5 Jahre her war. Ich hatte Gutscheine geschenkt bekommen und fand mich damit zur 19.30Uhr Vorstellung des „Hobbit: Eine unerwartete Reise“ (2D) im Cinestar im Petersbogen Leipzig ein.

Zuerst musste ich kräftig bei den Eintrittspreisen schlucken. 10,50€ pro Karte ist wahrlich kein Schnäppchen. Auch die Preisstaffelung am Snackstand war unbegreiflich: 4€ für 0,5l, 5€ für 1l und 6€ für 1,5l Limo. Mein Popcorn schmeckte zur Hälfte alt und die andere Hälfte meinte es etwas zu gut mit dem Zucker. Meine Limo hatte noch vor Beginn des Filmes keine Kohlensäure mehr, doch glücklicherweise hatte ich auch für diesen Spaß einen Gutschein. Während der Filmpause musste ich natürlich auf Toilette. Klar, dass man bei den Mädels ewig ansteht, aber dass es weder Klobrillen, noch Papier zum Hände abtrocknen gab (drei von vier Spendern waren leer) fand ich dann schon fragwürdig. Immerhin war es nicht mitten in der Nacht, nach der letzten Vorstellung, sondern Hochbetriebszeit am Samstagabend.

Im Kino an sich war es ziemlich kalt, scheinbar klappt das mit der richtigen Kinotemperatur immer noch nicht richtig. Aber der absolute Klassiker war dann der Fleck auf der Leinwand. Direkt mittig, riesengroß war da eine Verunreinigung, die in jeder zweiten Szene störte und irritierte. Ich bin ja wirklich ein entspannter Kinogänger und wollte mich auch gar nicht derart auslassen, aber mal im Ernst, da bezahlt man zu zweit 21€ Eintritt und dann nochmal gut 10-15€ am Snackstand und dann bekommt man nicht mal ein großartiges Kinoerlebnis dafür??? Als der Film zu Ende war ging ich also zu einem Mitarbeiter des Kinos und erzählte ihm ganz freundlich, dass im Kino 1 (merkt euch das liebe Leser!!) die Leinwand verschmutzt ist. Daraufhin lächelte er mich nur entschuldigend an und meinte: „Da müssen Sie eine Beschwerdemail schreiben.“ Ich: „Ich will mich aber gar nicht beschweren, ich wollte es Ihnen nur sagen, damit die Nächsten, die den Hobbit sehen wollen, mehr Spaß haben.“ Er: „Aber wenn ich das meinem Chef erzähle interessiert ihn das nicht, Sie müssen eine Beschwerdemail schreiben. Je mehr desto besser.“ Da war ich wirklich platt und ich bin es noch immer. Wie naiv von mir zu glauben, dass wenn man viel Geld bezahlt man auch etwas dafür erwarten darf. Ts ts..

Fairerweise möchte ich aber noch hinzufügen, dass der Film an sich wirklich ganz toll war. Vielleicht hätte ich ihn mir nur in einem anderen Kino ansehen sollen.


Time To Say Goodbye 2012

2012 ist Geschichte. Zeit für einen kleinen Rückblick auf mein Jahr.

Vorherrschendes Gefühl 2013: Neugierde (was wohl kommen und passieren wird…)

2012 zum ersten Mal getan: ? (Darüber muss ich noch nachdenken…)

2012 nach langer Zeit wieder getan: Gezockt bis die Finger weh taten :D (Risen 2)

2012 leider gar nicht getan: Ins Kino gegangen

Wort des Jahres: Fäustchen

Zugenommen oder abgenommen: Erst zu und dann ab ;-)

Stadt des Jahres: Teupitz

Alkoholexzesse: 1x

Davon gekotzt? Ein bißchen

Haare länger oder kürzer: Viel länger

Mehr ausgegeben oder weniger: Auch dieses Jahr wieder viel zu viel.

Höchste Handyrechnung: ca. 45€

Krankenhausbesuche: 2x

Verliebt? Immernoch :-)

Getränk des Jahres: Vitamalz

Essen des Jahres: Gefülltes totes Tier (meist Geflügel)

Die am häufigsten angerufene Person: dktnecro

Die meiste Zeit verbracht:  Mit meinen Jungs

Song des Jahres: Klangkarussell – Sonnentanz

CD des Jahres: Lenny Kravitz – Greatest Hits

Buch des Jahres: Jenny Nimmo – Charlie Bone

Film des Jahres: Remember Me

TV-Serie des Jahres: Fringe

Erkenntnis des Jahres: Zwei Kinder machen auch nicht mehr Arbeit als Eins – es sei denn es sind die eigenen Zwei :D

Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können: Umzugsstreß und -streits, diverses krank sein aller Familienmitglieder & die gefürchtete Trotzphase

Nachbar des Jahres: Familie B.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres: Endlich umzuziehen

Schlimmstes Ereignis: 19 Stunden hardcore Umzugsaction

Schönstes Ereignis: Endlich zwei Kinder zu haben <3

2012 war mit einem Wort: VielZuSchnellVorbei