#Home 01 – Kuchendefizit

Der Mangel an leckerem Kuchen, während meiner Reise, scheint sich herumgesprochen zu haben. Kaum zu Hause angekommen, wurde ich hiermit begrüßt:

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Das sahnige auf dem Kuchen ist übrigens Mascarpone-Creme, weswegen es noch leckerer geschmeckt hat, als es aussieht! Yummy!

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Herzlichen Dank an die Bäckerin! <3


#Berlin 23 – Kuchenkaiser

Nach 39 Tagen on the road sozusagen, trete ich heute den Heimweg an. Noch immer völlig high von Justin Timberlake, bleibt mir noch ein letztes leckeres Frühstück, bevor ich unsanft zurück in die Realität geschubst werde und wieder am Alltag teilnehmen muss. Also bloß keine Zurückhaltung.

Als meine reizende Begleitung und ich gegen halb zwölf am Kuchenkaiser ankommen, sind bereits über 20 Grad und wir können einen der beliebten kleinen Tische, direkt an der Straße, mit Blick auf den Oranienplatz, ergattern. Und so genieße ich meine letzte Stunde in Berlin.

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Frühstücksfeeling im Kuchenkaiser..

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.. mit frisch gepresstem Orangensaft und Holunderlimonade,

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Rührei mit Toast,

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Joghurt mit Obst und Honig und Latte macchiato (schüchtern rechts im Bildrand) und..

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.. natürlich Kuchen (ich habe da ein leichtes Kur-Defizit). In diesem Fall ein Stück Käse-Baiser.

Alles in allem einfach herrlich! :-D


#Berlin 22 – Justin Timberlake @ o2-World (Zusatzkonzert)

Bereits am 24. April 2014 hatte ich das großartige Vergnügen, einen Abend mit Justin Timberlake zu verbringen. Damals stand ich ziemlich mittig im Publikum und hatte somit einen guten Überblick über die Bühne und die gesamte Halle. Doch dieses Mal wollte ich keinen Überblick, ich wollte JT! Und zwar so nah wie möglich!! Und ich schwöre, es hat geklappt, denn ich habe seine Schweißperlen von der Nasenspitze tropfen sehen, so verdammt NAH stand ich an der Bühne (vierte Reihe!!)!!!

Räusper.

Und nun bemühe ich mich wieder um eine sachliche Berichterstattung und hebe mir das fangirling für wann anders auf ;-)

Wie ich bereits erzählt habe, stand ich also mit meiner biergefüllten Blase, eingekesselt, in der vierten Reihe und wartete 2,5 Stunden auf den Beginn des Konzertes. Doch als es endlich losging, waren alle körperlichen Blessuren vergessen. Wie sich herausstellte stand ich nämlich genau richtig, so, dass JT die meiste Zeit der ersten Konzerthälfte auch direkt vor mir auf der Bühne zu sehen war.
Als die Musik zum Intro endlich einsetzte, ging eine regelrechte Hysterie durch die ersten Reihen. Einige hatten sogar Tränen in den Augen (ich natürlich nicht, nein..) und es braute sich eine Wahnsinnslautstärke aus Rufen, Gesang und Musik zusammen. Anders gesagt, es war wirklich laut und dennoch der beste Platz der gesamten Halle. Und genau wie beim Konzert im April, war die Show unglaublich gut und alles passte einfach bestens zusammen: Musik, Sound, Gesang und Choreographien. Und so sangen und tanzten wir uns in völliger Glückseligkeit durch die erste Hälfte der Show.

  1. Pusher Love Girl
  2. Gimme What I Don’t Know (I Want) (Snippet)
  3. Rock Your Body
  4. FutureSex/LoveSound
  5. Like I Love You
  6. My Love
  7. TKO
  8. Summer Love
  9. LoveStoned
  10. Until The End Of Time
  11. Holy Grail (Jay-Z Cover) (Snippet)
  12. Cry Me A River

Cry Me A River – NAH ab 0:50 ;-) | 4.Reihe

Während der zehnminütigen Pause mussten wir dann leider dennoch (aus blasentechnischen Gründen) unseren Platz wechseln. Vom Konzert im April wusste ich jedoch, dass sich in der zweiten Konzerthälfte ein Teil der Bühne lösen und über das gesamte Stehplatzpublikum hinweg, bis ans andere Ende der Halle, fahren würde. Diesmal standen wir also in der drittletzten Reihe und somit, für einige Zeit, wieder ganz vorne.

Heartbreak Hotel Elvis Presley Cover | 3.Reihe

Nachdem JT auf seiner Plattform wieder zurück zur Hauptbühne gefahren getanzt war, gab es selbst in den letzten Reihen niemanden mehr, der nicht zur Musik wippte. Dass die Stimmung vor der Bühne überkochte, wundert natürlich nicht aber. Dass sogar die letzten Stehplätze (von den Sitzplätzen mal ganz zu schweigen) völlig aus dem Häuschen waren, passiert dann doch eher selten.

Stimmung bei Take Back The Night – letzte Reihe

Was ich bereits nach meinem Konzert im April geschrieben habe, kann ich auch jetzt nochmal voller Überzeugung bestätigen: JT ist ein Vollblutmusiker und weiß genau was er tut. Dabei wirkt er keine Sekunde routiniert, langweilig oder abgehoben und schafft es mit Leichtigkeit das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Stimmung bei Mirrors – letzte Reihe

Ich bin auf jeden Fall noch immer völlig in seinem Bann. Justin Timberlake – meine Damen und Herren – wenn Sie nicht dabei waren, haben sie wirklich etwas verpasst. Dieser Mann weiß zu unterhalten und er ist wahrlich jeden einzelnen Cent wert. Seine Show ging etwa 2,5 Stunden und umfasste alle großen Hits, sowie neue Songs seiner beiden aktuellen Alben The 20/20 Experience 1&2.
Hier noch die Setliste der zweite Hälfte:

  1. Only When I Walk Away
  2. Drink You Away
  3. Tunnel Vision
  4. Señorita
  5. Let the Groove Get In
  6. Heartbreak Hotel (Elvis Presley Cover)
  7. Not a Bad Thing
  8. Human Nature (Michael Jackson Cover)
  9. What Goes Around… Comes Around
  10. Take Back the Night
  11. Jungle Boogie (Kool & The Gang Cover) (Snippet)
  12. Murder
  13. Poison (Bell Biv DeVoe Cover)
  14. Suit & Tie
  15. SexyBack
  16. Mirrors

PS.: Da ich kein Fan von andauerndem Handyherumgefuchtel auf Konzerten bin, habe ich nur ein paar kurze Videos gemacht um die Stimmung einzufangen und zu zeigen, WIE NAH (hatte ich das schon erwähnt?!) ich bei JT stand. Man berücksichtige noch die Kameraverzerrung, das heißt in Wirklichkeit war alles noch viel gewaltiger und näher (Schweißperlen und so..), aber mehr hat mein Handy leider nicht hergegeben. Dennoch viel Spaß beim anschauen (und den Regler schön auf „HD“ stellen :-)).
Was man auf den Videos übrigens nicht sieht ist, dass die ersten Reihen zum größten Teil aus männlichen Konzertbesuchern bestanden, die unmöglich alle vom anderen Ufer geschwommen sein können. Herzlichen Glückwunsch zum hervorragenden Musikgeschmack Jungs :-D


#Berlin 22 – Hasir Kreuzberg

Ich bin fix und fertig, mit den Nerven und überhaupt, weil das Konzert so großartig war (doch Details dazu morgen). Um erstmal wieder runterzukommen, genehmigen sich meine reizende Begleitung und ich, in Kreuzberg, ein Berliner Weiße mit Schuss. Der Schuss besteht aus Himbeersirup und trifft genau meinen Geschmack. Noch eine leckere Neuigkeit, die ich bisher nicht kannte. Doch als gegen halb eins um uns herum die Stühle hochgestellt werden (von „runterkommen“ bisher keine Spur), meldet sich schon wieder mein Magen. „Ich dachte wir sind hier in Kreuzberg, wo geht denn noch was?“, frage ich die Bedienung. Uns wird ein Restaurant für türkische Spezialitäten, ein paar Minuten hinter dem Oranienplatz, empfohlen – das HASIR-Kreuzberg. Im besonderen die Linsensuppe wird uns dabei ans Herz gelegt, also machen wir uns auf den Weg und weil wir in Berlin sind und weil man das in Berlin eben machen kann, essen wir halb zwei Uhr nachts noch eine sehr leckere türkische Linsensuppe und dazu warmes Fladenbrot. Yummy.

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Und ich mag das Kreuzberg-Flair. Denn als wir nach Mitternacht durch die Straßen laufen, ist an Ruhe und Schlaf nicht zu denken. So viele Leute sind noch unterwegs, sitzen auf allen freien Flächen, in und vor den Bars, Restaurants und Imbissbuden und essen, schnattern und lachen. Dieses Hintergrundgeräusch, in Kombination mit einer warmen Freitag-Sommernacht, ist wirklich Balsam für die Seele. Und irgendwann gegen halb drei, liege ich dann tatsächlich in meinem Bett und schlafe friedlich ein.


#Berlin 20 – Justin Timberlake @ o2-World (Warm-Up)

Eigentlich müsste ich doch ganz ruhig sein. Ich meine, ich habe es doch alles schon gesehen. Die ganze großartige Show. Und dennoch springt mir fast das Herz aus der Brust, als wir uns der o2-Arena nähern, verdammte Sch****!

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Da ich mich noch gänzlich im Urlaubsmodus befinde, habe ich auch überhaupt keine Ahnung wie spät es eigentlich ist und freue mich umso mehr, als wir an der Arena ankommen und noch nicht mal Einlass ist. Es bleibt also noch Zeit für ein Bier. (Im Nachhinein kann ich sagen, es war etwa 17.45 Uhr).

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Beim Trinken realisiere ich dann, wie kurz die Reihen vor den Eingängen sind und stelle mir vor, wir könnten ganz weit vorne stehen. Ich meine so mit richtg etwas Sehen, ohne eine Leinwand zu brauchen. Puh. Damit habe ich nicht gerechnet – und zack – ist die Aufregung wieder da.

Bevor ich nach Berlin gefahren bin, wurde ich gefragt, warum ich denn zweimal zum selben Konzert gehen würde.. Über die Antwort musste ich ein wenig nachdenken, aber warum schaut man sich einen Film mehrmals an oder liest ein Buch nochmal? Natürlich wegen den Gefühlen, die in einem ausgelöst werden! Was habe ich beim Lesen/Schauen empfunden? Und bei einem Konzert ist es genau so. Plus (und ich weiß nicht ob es vielen Menschen so geht, mir auf jeden Fall) in der Menge zu stehen, die laute Musik um einen herum zu hören und zu fühlen und die Lichter zu sehen, es ist wie ein Rausch und man kann gar nicht anders, als unendlich viele Glückshormone auszuschütten, laut zu singen und mitzutanzen. Und davon kann ich nie genug bekommen! Vorallem nicht, wenn auf der Bühne jemand steht den man nicht einfach nur gut, sondern großartig findet und das nicht erst seit gestern, sondern seit sehr vielen Jahren.

Doch zurück zum Warm-Up. Nachdem sich die Arenatüren öffneten und die Menschen in die Halle strömten, schaffte ich es mit meiner reizenden Begleitung doch tatsächlich nach ganz vorne – vierte Reihe Mitte, Baby!

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Durch die Kameralinse sieht es natürlich nicht so nah aus, wie es am Ende war, aber der Bühnenrand befand sich nur zwei Meter von mir entfernt UND DAS IST VERDAMMT NAH. Näher an einer so riesigen Bühne stand ich bisher nur einmal (die Story dazu kann man hier nachlesen). Und ab jetzt heißt es Warten, etwa 2,5 Stunden. Alles kein Problem, für JT kuschel ich gern mit fremden Menschen.. aber, wir erinnern uns kurz zurück.. ich habe gerade einen halben Liter Bier getrunken. Pfadfinderblase Ahoi! Aus Angst meinen wirklich NAHEN Stehplatz (hatte ich das schon erwähnt?!) zu verlieren, bleibe ich aber tapfer stehen. Und ich werde es mit Sicherheit nicht bereuen.


#Berlin 19 – Wiener Wald

Nach stundenlangem Warten (Danke Berlin-Verkehr), haben wir uns endlich gefunden. Doch bevor wir zum Ereigniss des Abends schreiten (JT! JT! JT!), gibt es natürlich erstmal eine kleine Stärkung. Die Kette WienerWald kannte ich bisher nicht, da sie in Leipzig und Umgebung definitiv nicht zu finden ist. Und eigentlich frage ich mich auch, was ich in einem Schnellrestaurant suche, deren Futterfokus auf Hähnchenprodukten liegt, aber die Pommes und der Veggie-Wrap sind auf jeden Fall eine Erwähnung wert :-D Ganz zu schweigen von der äußerst attraktiven freundlichen Bedienung.

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#Berlin 18 – One night in Berlin

In der letzten Nacht vor einer Reise (egal ob Hin- oder Rückfahrt), schlafe ich prinzipiell schlecht. Eine ganz furchtbare Angewohnheit, von der ich nicht weiß, woher sie kommt. Letzte Nacht waren es wieder nur knapp sechs Stunden Schlaf (nicht am Stück, ist klar). Trotzdem habe ich mich erfolgreich durchs Berliner S- und U-Bahn-Netz gekämpft, mein Motel gefunden, mir einen leckeren (man ahnt es schon..) Kaffee organisiert und jetzt warte ich auf meine reizende Konzertbegleitung, die sich gerade mit dem Auto durch den Berliner-Freitag-Nachmittag-Verkehr kämpft. Stau wohin das Auge blickt. Ich habe gehört, dass außer JT auch Mario Barth und der Karneval der Kulturen die Menschen an diesem Wochenende nach Berlin zieht.
Aber wenigstens gibt es wieder Internet, das muss ich einfach nochmal betonen :-D


#Rügen 09 – Auf und davon

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Auf Wiedersehen Ruhe, Einöde, Weizenfeld, auf Wiedersehen Urlaub – hallo Zivilisation, Großstadt und Internet (LTE Freunde!)!
Unglaublich, aber seit mehr als fünf Wochen bin ich nun schon unterwegs und fast mit meiner Reise am Ende. Der Alltag ruft bereits nach mir, doch glücklicherweise steht noch ein langes, freies Pfingstwochenende bevor.
Und ehe es mich gänzlich zurück in die Heimat verschlägt, mache ich noch einen kurzen Stop in Berlin, denn heute ist, wie bereits angekündigt, das Zusatzkonzert von Justin Timberlake in der o2-World Berlin!
Doch zuvor noch ein paar abschließende Worte zum Familienurlaub auf Rügen. Und jetzt muss ich vorsichtig sein, der Feind äh Freund liest mit ;-)
Ich mag es, wenn das Haus voll ist, wenn immer jemand da ist, man aber nicht gezwungen wird, aktiv miteinander irgendetwas zu müssen. Meine Jungs waren natürlich die meiste Zeit total aufgedreht, aber da ihre Großeltern und der Papa da waren, konnte ich mich entspannen und am häufigsten habe ich gelesen und das Weizenfeld beobachtet ;-)
Und ich mochte die gemeinsamen Mahlzeiten, wenn alle am Tisch saßen und geplaudert und gelacht haben. Großfamilie eben, einfach herrlich. Da vergisst man dann auch, dass es mit vielen Menschen ebenso streßig und laut sein kann, zB. wenn man schlafen möchte, während der Rest noch wach ist und natürlich gab es auch mal Streit. Doch alles in allem war es eine schöne Woche und viel zu schnell vorbei!!


#Rügen 08 – Die letzten Strandgrüße

Die Schaabe ist der schönste Strand der Ostsee, wurde mir von einem Kapitän aus dem Dorf gesagt, also machte ich mich auf, mir eben diesen Strand genauer anzusehen.

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Bis dahin war alles noch ganz viel versprechend..

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.. doch schon kurz hinter der Düne war die Idylle vorbei. Der schwarze Streifen waren angesammelte, kleine, schwarze Muscheln, der rote Streifen bestand komplett aus vertrockneten Algen und überall lagen tote Fische herum. Sehr wahrscheinlich ein Überbleibsel des Sturmes von letzter Woche. Vom schönsten Strand kann jedenfalls nicht die Rede sein, nicht mal von einem besonders Schönen.
Daraufhin machte ich kehrt und noch einen Abstecher an die Steilküste.

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Kaum zurück am Auto, fing es schlagartig wie verrückt zu regnen an. Während unserer Woche auf Rügen aber tatsächlich das einzigste Mal, dass richtig schlechtes Wetter war.
Auf der Rückfahrt zum Ferienhaus gab es dann noch diesen wunderbaren Ausblick:

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