#FilmFreitag – The Spectacular Now: Perfekt ist jetzt

tsn2013Titel: The Spectacular Now: Perfekt ist jetzt
Originaltitel: The Spectacular Now
Hauptcast u.a. : Miles Teller (Sutter Keely), Shailene Woodley (Aimee Finicky), Kyle Chandler (Tommy)
Genre: Comedy, Drama, Romance, Coming-of-Age
Erscheinungsjahr: 2013
Spielzeit: 95 Minuten

Handlungsübersicht: Nachdem ihm seine Freundin wegen offensichtlicher Perspektivlosigkeit den Laufpass erteilte, lässt High-School-Senior, Womanizer und Party Animal Sutter sich volllaufen, nur um am nächsten Tag mit schwerem Schädel im Vorgarten von Aimee zu erwachen. Aimee ist schön, aber schüchtern, und hatte noch nie einen festen Freund. Sutter findet die Aufgabe reizvoll, macht dem Mauerblümchen gekonnt den Hof und erobert im Nu ihr Herz. Wohlmeinende Beobachter fürchten, er werde es ihr einfach nur brechen, und liegen nicht ganz falsch damit. (Amazon.de)

Fazit: Wann hast du das letzte Mal einen Film gesehen, der der Realität schon ziemlich nah kommt? Ein Film, der es überhaupt nicht nötig hat, sich mit Effekten oder anderem Firlefanz wichtig zu machen? Ein Film, bei dem man manchmal wegsehen möchte, weil man das Gefühl hat, man dringe in die Privatsphäre der Protagonisten ein, die so ehrlich und verletzlich spielen, als wäre nichts hiervon Fiktion? The Spectacular Now ist wirklich ein großartiger Film über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und das Leben zweier Menschen, welches kein bißchen überzogen oder aufgebauscht dargestellt wird. So könnte es tatsächlich stattgefunden haben und das macht den Reiz des Filmes aus. Das und die bezaubernde Shailene Woodley.

Mein Rating: 8/10
Empfehlung für: alle, die noch einmal zum ersten Mal verliebt sein wollen.


#FilmFreitag – Elvis

el2005Titel: Elvis
Originaltitel: Elvis
Hauptcast u.a. : Jonathan Rhys Meyers (Elvis Presley), Randy Quaid (‚Colonel‘ Tom Parker), Robert Patrick (Vernon Presley), Rose McGowan (Ann-Margret)
Genre: Biography, Drama, Music
Erscheinungsjahr: 2005
Spielzeit: 173 Minuten

Handlungsübersicht: Die legendäre Elvis-Geschichte von seinem 18. bis zu seinem 33. Lebensjahr. Erstmalig wurde ein Spielfilm über Elvis mit Originalaufnahmen unterlegt!

Tupelo, Mississippi, 8. Januar 1935, 4:30 Uhr: Das sagenhafte Leben des größten Showstars aller Zeiten beginnt. Im Alter von 18 Jahren steht Elvis zum ersten Mal im Studio und nimmt auf eigene Kosten seine erste Platte auf. Sein makelloses Aussehen und die einzigartige Stimme verhelfen ihm zu einem kometenhaften Aufstieg. Im Hintergrund wird das Leben des „King“ von einem Kreis engster Vertrauter geformt: seinem Vater Vernon, seiner geliebten Mutter Gladys und seinem dominanten Manager „Colonel“ Tom Parker. Obwohl Elvis als unwiderstehliches Sex-Symbol ganze Legionen von Frauen in die Ohnmacht treibt, sind die Beziehungen zu seiner Schauspiel-Kollegin Ann-Margret und zu seiner Braut Priscilla überaus schwierig … (Amazon.de)

Fazit: Der 2-teilige Tv-Spielfilm über das Leben von Elvis hat mich wirklich gepackt. Die eine Sache ist es, etwas über das Leben eines anderen Menschen zu lesen, aber es zu sehen macht es manchmal noch intensiver. Es ist spannend Elvis bei seinen Höhen und Tiefen zuzusehen, der von Meyers hervorragend in Szene gesetzt wird, auch wenn man sich beim ersten Blick auf den Schauspieler nicht so recht vorstellen kann, wo da ein Mr. Presley „drin sein soll“.
Schade fand ich, dass trotz langer Spielzeit der Film weit vor Elvis‘ Ableben endet, man will einfach noch mehr wissen, und die Tatsache, dass mir an manchen Stellen zu wenig auf Elvis‘ Gründe für sein Handeln eingegangen wird. Ich dachte, „Warum tut er das jetzt?“, und bekam darauf keine befriedigende Antwort. Nichtsdestotrotz ist der Film wirklich gut gemacht und nicht völlig überladen mit Elvis Songs, wie man vielleicht denken könnte, alles war gut platziert und für einen kurzen Augenblick war man sich sicher: Elvis lebt!

Mein Rating: 7/10
Empfehlung für: Fans des King of Rock’nRoll und alle, die ihren Hüftschwung noch verbessern müssen.


#FilmFreitag – High Fidelity

hf2000Titel: High Fidelity
Originaltitel: High Fidelity
Hauptcast u.a. : John Cusack (Rob Gordon), Jack Black (Barry), Joan Cusack (Liz)
Genre: Comedy, Drama, Music
Erscheinungsjahr: 2000
Spielzeit: 113 Minuten

Handlungsübersicht: Spritzig, witzig, lebensecht: Top-Regisseur Stephen Frears inszeniert in dieser charmanten Komödie das Lebensgefühl einer ganzen Generation. In der Hauptrolle brilliert John Cusack als frischgebackener Single Rob. Knall auf Fall lässt ihn seine Freundin Laura sitzen. Die Chance für Rob, sein Leben, seine Plattensammlung und seine Liebschaften neu zu sortieren. Doch Laura schafft es nicht mal auf seine ewigen Top-Five der unvergesslichen Trennungen. Da gab es die kesse Alison, die süße Penny, sexy Charlie… Rob folgt einfach dem Rat seines Idols Bruce Springsteen und ruft alle seine Ex-Freundinnen nochmal an, was sich aber als sehr gewagtes Unterfangen erweist. (Amazon.de)

Fazit: High Fidelity ist ein toller Film. Man sieht John Cusack (alias Rob Gordon) dabei zu, wie er sich nach einer Trennung seine Wunden leckt, Fehler der Vergangenheit sucht und dabei herrlich im Selbstmitleid badet. Man wird mitgerissen, man leidet und muss gleichzeitig über Ironie und freche Sprüche lachen. Eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man ist froh, dass es nicht die Eigene ist, doch man kann auch nicht wegsehen. Mir persönlich gefällt es sehr gut, dass Cusack in vielen Szenen direkt mit der Kamera spricht und den Zuschauer damit noch mehr in seine Geschichte hineinzieht. Ein weiteres Highlight sind die Nebenrollen von Jack Black (als Robs Freund) und Joan Cusack (als Robs Schwester), die später auch in School of Rock (2003) zusammen spielen. Und natürlich die Tatsache, dass Rob ein Musiknerd ist und Musik somit ein wichtiger Bestandteil des Filmes wird. Denn was wäre Herzschmerz ohne die richtige Hintergrundmusik? Einzig das Filmende fand ich persönlich  nicht so überzeugend, doch das muss jeder für sich selbst sehen.

Mein Rating: 7/10
Empfehlung für: Fans von Filmen über Leben, Herzschmerz und die große Frage: Warum ich? Außerdem für Platten-, und Musik- und Listenliebhaber.


#FilmFreitag – Vielleicht lieber morgen

vlm2012Titel: Vielleicht lieber morgen
Originaltitel: The Perks of Being a Wallflower
Hauptcast u.a. : Logan Lerman (Charlie), Emma Watson (Sam), Ezra Miller (Patrick)
Genre: Drama, Romance, Coming-of-Age
Erscheinungsjahr: 2012
Spielzeit: 102 Minuten

Handlungsübersicht: Nach einer traumatischen Erfahrung geht Charlie in sein erstes Highschool-Jahr. Der kluge, sympathische, introvertierte Teenager bleibt zunächst isoliert, findet aber im smarten und rebellischen Patrick einen echten Freund und in dessen Stiefschwester Sam ein Mädchen, das leider immer den falschen Typen folgt. Dass Charlie sich verliebt, bringt das Gefüge in Sams und Patricks Clique von Außenseitern durcheinander. Doch niemand ahnt, wie kompliziert Charlies Leben wirklich ist und welches Geheimnis er verbirgt. (Amazon.de)

Fazit: Ich mag diese Art von Coming-of-Age-Filme, bei denen die Zeit als Teenager nicht albern und überzogen, sondern nah an der Realität dargestellt wird. Sodass man ihn auch als nicht-mehr-Teenager anschauen und gefesselt sein kann. Nebenbei spielen die Hauptdarsteller ihre Rollen so überzeugend, dass man bis zum Ende hofft, dass es gut für sie ausgeht, auch wenn man gleichzeitig auf das Schlimmste vorbereitet ist. Eine Packung Taschentücher griffbereit zu haben schadet übrigens auch nicht, denn dieser Film geht unter die Haut. Witzig, melancholisch, emotional, mitreißend, sehenswert.

Mein Rating: 8/10
Empfehlung für: Fans von Filmen über Leben und die damit verbundene Grübelei, sowie alle, die gern noch mal Teenager wären.


#FilmFreitag – Nowhere Boy

nb2009Titel: Nowhere Boy
Originaltitel: Nowhere Boy
Hauptcast u.a. : Aaron Taylor-Johnson (John Lennon), Thomas Brodie-Sangster (Paul McCartney)
Genre: Biography, Drama, Music
Erscheinungsjahr: 2009
Spielzeit: 98 Minuten

Handlungsübersicht: Liverpool in den Fünfzigern: John Lennon, 15 Jahre alt und von der Schule genervt, fällt zu Hause bei seiner strengen Tante Mimi die Decke auf den Kopf. Eines Tages trifft John jedoch seine Mutter Julia wieder, die den damals Fünfjährigen überstürzt verlassen hatte. Die lebenslustige, musikbegeisterte Frau führt John in die aufregende neue Welt des Rock ’n‘ Roll ein und bringt ihm das Banjo-Spielen bei – nicht ahnend, dass sie damit den Grundstein für Lennons späteren Lebensweg legt.
John gründet eine Band und lernt über Freunde den talentierten Gitarristen Paul McCartney kennen. Doch der Spagat zwischen seinen musikalischen Ambitionen und den zwei starken Frauen in seinem Leben wird für Lennon zur Zerreißprobe … (Amazon.de)

Fazit: Spannender Film über die Jugendjahre von John, inkl. Entstehungsgeschichte der Beatles ohne die Band je beim Namen zu nennen (oder zu stark zu fokussieren). Taylor-Johnson präsentiert dabei einen hervorragend gespielten Lennon zwischen Arroganz und Verzweiflung.

Mein Rating: 8/10
Empfehlung für: Fans der Beatles,  John Lennon, der 50er Jahre, guter Musik und Musikbiographien.