Weihnachten 2010 bekam ich ein ganz tolles Geschenk von meiner Freundin Annienusha. Sie schenkte mir eine Dose voller Weisheit mit der Anweisung, mir jede Woche zwei Weisheiten zu Gemüte zu führen. Da ich diese Idee ganz toll finde, möchte ich die weisen Worten hier mit euch teilen.
Woche 01:
Das Herz des Menschen und der Boden des Meeres sind gleich unergründlich.
Ein Gramm Handeln ist mehr wert als eine Tonne der Predigt.
Woche 02:
Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt.
Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine)
Woche 03:
Freundschaft ist nicht nur ein köstliches Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe. (Ernst Zacharias)
Die eigentliche Aufgabe eines Freundes ist, dir beizustehen, wenn du im Unrecht bist. Jedermann ist auf deiner Seite, wenn du im Recht bist.
Woche 04:
Zeige mit einem Finger auf andere und vier zeigen auf dich zurück.
Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft – vielmehr aus einem unbeugsamen Willen. (Mahatma Gandhi)
Woche 05:
Das Reisen will uns eines lehren: Das Schönste bleibt stets, heimzukehren. Aufenthalt im fremden Land mehrt und kräftigt den Verstand.
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.
Woche 06:
Wenn die Freude im Zimmer ist, lauert die Sorge im Flur.
Auch aus Steinen, die in den Weg gelegt werden, kann man schönes bauen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Woche 07:
Die rauhen Weg’ und hohen wilden Hügel ziehn unsre Meilen mühsam in die Länge, doch euer schön Gespräch macht, wie ein Zucker, den schweren Weg süß und vergnüglich mir.
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen zB. der Relativitätstheorie. (Albert Einstein)
Woche 08:
Dasselbe wollen und dasselbe nicht wollen, das erst ist feste Freundschaft. (Aristoteles)
Auf die Frage “Was ist Freiheit?” antwortet ein Weiser: “Ein gutes Gewissen”.
Woche 09:
Man kann niemanden überholen, wenn man in seine Fußstapfen tritt. (Francois Truffaut)
Denke nicht so oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast. ( Marc Aurel)
Woche 10:
Die Schule des Lebens kennt keine Ferien.
Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein. (Schopenhauer)
Woche 11:
Gäbe es keinen Gott, so müsste man ihn erfinden. (Voltaire)
Von jedem Platz der Erde aus führt ein Pfad zur Hölle.
Woche 12:
Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie. (Aldous Huxley)
Klugheit erwirbt man durch Narben.
Woche 13:
Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben. (Marcus Aurelius)
Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut. (Peter Ustinov)
Woche 14:
Was vermag uns zu trösten in den menschlichen Beziehungen voller Fehler und Mühsal, außer Treue und gegenseitige Zuneigung unter wirklich guten Freunden?
Wer Großes schaffen will, muss durch viele Nächte wandern.
Woche 15:
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Die Nacht ist die Mutter der Gedanken.
Woche 16:
Wer den Preis kennt, muss den Wer noch lange nicht kennen.
Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde. (Henry Louis Mencken)
Woche 17:
Die Freiheit zu sagen, daß zwei und zwei vier ergibt. Wenn das garantiert ist, folgt alles andere von selbst.
Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein. (Ralph Waldo Emerson)
Woche 18:
Ein Freund stattet einen mit tausend Augen aus, wie die Göttin Indra. Durch seine Freunde lebt man ungezählte Leben. Man sieht in anderen Dimensionen. Man lebt, das Obere nach unten und das Innere nach außen gekehrt. Man ist niemals allein. (Johann Wolfgang von Goethe)
Benimm dich in einem fremden Land wie in einer fremden Wohnung!
Woche 19:
Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten. (Theodor Heuss)
Man darf nicht den Glauben an die Menschheit verlieren. Die Menschheit ist wie ein Ozean; wenn einige Tropfen des Ozean schmutzig sind, dann wird der Ozean deshalb nicht schmutzig.
Woche 20:
In der Ferne einen alten Freund zu treffen, ist wie labender Regen nach langer Trockenheit.
Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf. (Aus Australien)
Woche 21:
Wer glücklich ist, kann glücklich machen. Wer´s tut, vermehrt sein eigenes Glück. (Johann Gleim)
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. (Albert Einstein)
Woche 22:
Das Reisen ist eine Sache des Herzens. Und wie das Herz unendlich ist, so ist es das Reisen: Diese Unendlichkeit steht jedem zu erfahren offen.
Im Alter bereut man vor allem die Sünden, die man nicht begangen hat. (William Somerset Maugham)
Woche 23:
Wohin du auch gehen magst, immer begegnest du Gott. Gott ist, was vor uns ist. (Andre Gide)
Das Postulat der Freiheit der Person gilt auch gegenüber dem Staat. Er darf seine Macht niemals so weit ausdehnen, daß die freie Entwicklung der Persönlichkeit dadurch beeinträchtigt wird.
Woche 24:
Liebe deine Großmutter, ohne sie hättest du keine Mutter.
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen. (Voltaire)
Woche 25:
Wer einem Fremdling nicht sich freundlich mag erweisen, der war wohl selber nie im fremden Land auf Reisen.
Wer den Feind umarmt, macht ihn bewegungsunfähig. (Nepalesisches Sprichwort)
Woche 26:
Man kann den Wind nicht verbieten, aber man kann Mühlen bauen.
Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht: Irgendeinem gefällt er. (Friedrich Hebbel)
Woche 27:
Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts. (Samuel Butler)
Phantasie ist wichtiger als Wissen, den Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)
Woche 28:
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Lucius Annaeus Seneca)
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer. (Konfuzius)
Woche 29:
Sitz nicht mit dem Hintern in zwei Kähnen gleichzeitig.
Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.
Woche 30:
Immer, wenn du einem anderen vergibst, machst du ihn schwächer und dich stärker.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Lucius Annaeus Seneca)
Woche 31:
Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.
Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es: daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittre Arznei.
Woche 32:
Offene Hände machen mehr Freude als saubere Finger.
Sage nicht immer was du weißt, aber wisse immer was du sagst. (Matthias Claudius)
Woche 33:
Es ist nicht der Dorn, der dich verletzt, du selbst verletzt dich am Dorn.
Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart. (Curt Goetz)
Woche 34:
Das ist also keine wahre Freundschaft, dass, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zum Lügen bereit ist. (G. Crispus)
Wenn du einen Weg verlierst, lernst du ihn kennen.
Woche 35:
Wenn 50 Millionen Menschen etwas dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit. (Anatole France)
Zum Reisen gehört Geduld, Mut, Humor und dass man sich durch kleine widrige Zufälle nicht niedergeschlagen lasse.
Woche 36:
Du weißt, dass Freundschaft keine Nutz-, sondern eine Zierpflanze ist.
Gutes verkauft sich von selber, Schlechtes nur mühsam.
Woche 37:
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt. (Blaise Pascal)
Nur ein Gewissen, das man nie benützt, bleibt immer rein.
Woche 38:
Wer aller Menschen Freund ist, der ist der meine nicht.
Die große Sonne geht oft unter. Die kleinen Sterne leuchten immer.
Woche 39:
Denn über alles Glück geht doch der Freund, der es fühlend erst erschafft, der es teilend mehrt.
Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt.
Woche 40:
Besser mit Klugen in der Hölle als mit Narren im Paradies.
Der Siege göttlichster ist das Vergeben. (Friedrich von Schiller)
Woche 41:
Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung. (Marcel Pagnol)
Glück entsteht oft aus kleinen Dingen. Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge. (Weisheit aus China)
Woche 42:
Das Üble an den Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben.
Für die Maus ist die Katze ein Löwe.
Woche 43:
Man reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
Lieber einen Shoppen zuviel zahlen, als einen zuviel trinken.
Woche 44:
Drei Dinge lassen sich nur bei drei Gelegenheiten erkennen: Die Kühnheit in der Gefahr, die Vernunft im Zorn und die Freundschaft in der Not.
Die Freiheit eines jeden hat als logische Grenze die Freiheit der anderen.
Woche 45:
Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.
In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln. (Johann Wolfgang von Goethe)
Woche 46:
Man kann es auf weiten Reisen erleben, wie vertraut und lieb der Mensch dem Menschen ist.
Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden. (Hermann Hesse)
Woche 47:
Der Name Freund ist häufig, aber Treue ist rar.
Neid ist der Ärger über den Mangel an Gelegenheit zur Schadenfreude.
Woche 48:
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muss, was er nicht will.
Hebt man den Blick, soe sieht man keine Grenzen. (Weisheit aus Japan)
Woche 49:
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt. (Bertolt Brecht)
Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein. (Thomas Carlyle)
Woche 50:
Erst wer den Weg verliert, lernt ihn kennen.
Menschen sind wie Edelsteine: Man lernt sie am besten kennen, indem man sie aus der Fassung bringt.
Woche 51:
Die Sprache kann der letzte Ort der Freiheit sein. Wir wissen, dass ein Gespräch, dass ein heimlich weitergereichtes Gedicht kostbarer sein kann als Brot, nach dem in allen Revolutionen die Aufständischen geschrien haben.
Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen. Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat. (Bruce Lee)
Woche 52:
Wenn du fortziehen musst, Freunde verlassen, dann mag es sein, dass tausend Kilometer einander trennen. Aber in Herzen gibt es keine Kilometer. (A. Polgar)
Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab. (Mark Aurel)





